Breites Komitee sagt «JA zum Olma Neuland»

Tuesday, 16. January 2018

Die Olma Messen wollen in eine neue Messe- und Eventhalle investieren und dafür Neuland gewinnen mit einer teilweisen Überdeckung der Autobahn. Insgesamt wollen sie CHF 163.4 Mio. investieren. Am 4. März entscheiden die St.Galler Stimmberechtigten über einen Beitrag der Stadt von CHF 18 Mio. an das Projekt. Im Stadtparlament haben mit 57 : 0 alle einstimmig JA gesagt. Entsprechend engagiert sich ein breites Komitee von links bis rechts für das JA.  

«Als Parlamentspräsidentin habe ich selten erlebt, dass das ganze Stadtparlament JA zu einem Geschäft sagt», blickt Franziska Ryser, 2017 Präsidentin des St.Galler Stadtparlaments, auf den 26. September 2017 zurück, als das Stadtparlament die Vorlage des Stadtrates zur «Erweiterung der Olma Messen mit Autobahnüberdeckung mit 57 : 0 einstimmig genehmigte. «Allein schon das zeigt: Ein JA zum ‹Olma Neuland› ist ein JA für unsere Stadt.» Gemeinsam mit den acht Präsidentinnen und Präsidenten von CVP, EVP, FDP, Grünen, Grünliberalen, PFG, SP und SVP hat sich die Präsidentin der Jungen Grünen deshalb im Komitee «JA zum Olma Neuland» zusammengefunden, um für die Abstimmung vom 4. März 2018 für ein klares JA zu werben. Dafür wird das Komitee einen Flyer in alle Haushaltungen in der Stadt verteilen lassen.  

Investition in die Zukunft
Um den Messeplatz St.Gallen weiterzuentwickeln und die Zukunft der beliebten Messeformate wie OLMA oder OFFA zu sichern, planen die Olma Messen anstelle der heutigen, veralteten Halle 1 eine neue, grössere Messe- und Eventhalle. Damit wird das Olma-Areal zugleich für grössere nationale und internationale Veranstaltungen tauglich gemacht. Dafür müssen die Olma Messen Neuland gewinnen mit einer teilweisen Überdeckung der Autobahn. Insgesamt wollen sie CHF 163.4 Mio. investieren. Davon können sie vier Fünftel (CHF 133.4 Mio.) aus Eigenmitteln oder über Bankdarlehen finanzieren. CHF 18 Mio. soll die Stadt St.Gallen beitragen, CHF 12 Mio. der Kanton St.Gallen.

Wertschöpfung für Stadt und Region
Für die Präsidenten von CVP und EVP, Raphael Widmer und Daniel Bertoldo, ist klar: «Die Olma ist ein Stück St.Galler Kulturgut, und St.Gallen ist eine traditionsreiche Messestadt. Das soll sie auch in Zukunft sein.» Sandra Steinemann, Co-Präsidentin der SVP, ergänzt: «Die Olma Messen müssen langfristig konkurrenzfähig bleiben können. Sie sind heute erfolgreich unterwegs. Doch die Konkurrenz schläft nicht und investiert ebenfalls kräftig in die Messeinfrastruktur.» Das sieht FDP-Präsident Andreas Dudli gleich: «Mit der neuen Halle wird St.Gallen auch wieder vermehrt nationale und internationale Veranstaltungen anziehen. Davon profitiert die regionale Wirtschaft mit bis zu CHF 200 Mio. pro Jahr.»

Aufwertung des Quartiers
Die Überdeckung der A1, mit der das «Olma Neuland» gewonnen wird, heilt den massiven Geländeeinschnitt zwischen den Olma Messen und dem Spital. «Die Lärmimmissionen von der Autobahn werden sich reduzieren», betont Susanne Hoare-Widmer, Präsidentin der Grünen. «Auf der Überdeckung der Autobahn wird eine direkte Verbindung mit sichereren und direkteren Fuss- und Radwegen zwischen Spital und Migros St.Fiden entstehen», ergänzt Andrea Hornstein, Repräsentantin der PFG im Stadtparlament. SP-Präsident Peter Olibet gefällt nicht nur die damit verbundene Öffnung des Geländes hin zur Stadt, sondern ebenso die Tatsache, dass die Stadt im Zusammenhang mit der geplanten Erweiterung mit den Olma Messen auch eine neue Vereinbarung zur Miete der Olma-Hallen durch städtische Vereine und Organisationen aushandeln wird. Lucia Podolsky schliesslich, Co-Präsidentin der GLP, sieht «in der räumlichen Konzentration von Olma, Bahnhof St.Fiden, Autobahn, Spital und einem möglichen Medtech-Cluster grosses Potenzial für unsere Stadt».   

Mehr Informationen zum Projekt auf www.olma-neuland.ch

 

Bildlegende (v.li.):

Andreas Dudli, Präsident FDP, Susanne Hoare-Widmer, Präsidentin Grüne, Sandra Steinemann, Co-Präsidentin SVP, Peter Olibet, Präsident SP, Franziska Ryser, Präsidentin Junge Grüne, Raphael Widmer, Präsident CVP, Lucia Podolsky, Co-Präsidentin GLP, Andrea Hornstein, Stadtparlamentarierin PFG, und Daniel Bertoldo, Präsident EVP.

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