Neue Motivation für die eigene Karriere – erfolgreiche 24. OBA

Monday, 04. September 2017

Neue Motivation für die eigene Karriere – erfolgreiche 24. OBA

Zufrieden blicken die Veranstalter auf die heute zu Ende gehende Ostschweizer Bildungs-Ausstellung (OBA) zurück. In den letzten vier Tagen besuchten rund 21'000 Besucherinnen und Besucher das Olma-Areal und erkundigten sich bei rund 150 Ausstellern über ver-schiedenste Aus- und Weiterbildungen. Entsprechend waren die Messehallen seit Donners-tag ausserordentlich gut gefüllt. Besonders beliebt waren die Stände zum Schwerpunktthema Verkehr und Logistik. Eine grosse Nachfrage spürten Berufe aus den Bereichen Gesundheit und Soziales sowie die technischen Berufe.

«Die OBA ist der perfekte Türöffner in die Berufswahlphase», weiss der Oberstufenlehrer Geri Rüegg aus Kaltbrunn. «Mit dem Besuch wird den Jugendlichen klar: Jetzt gilt es langsam aber sicher ernst. Die Berufe dann gleich ausprobieren zu können, ersetzt jeglichen Theorieunterricht», ist Rüegg über-zeugt. Diesen Vorteil nutzten auch dieses Jahr sehr viele weitere Lehrpersonen mit ihren Schülerin-nen und Schülern. Aber auch Erwachsene kamen beim OBA-Besuch nicht zu kurz: Sie hatten die Gelegenheit, sich über rund 600 Weiterbildungsangebote zu informieren oder von einer kostenlosen Karriereberatung zu profitieren. Eltern mit Kindern im Berufswahlalter erfuhren an diversen Ständen, wie sie ihr Kind in dieser wichtigen Entscheidungsphase am besten unterstützen können. Das Angebot bestand auch für fremdsprachige Eltern, die an Messeführungen in albanischer, englischer, portugiesischer oder tamilischer Sprache teilnahmen.

Berufe mit Zukunft in Verkehr und Logistik

Das diesjährige Schwerpunktthema der OBA widmete sich dem Berufsfeld Verkehr und Logistik. An verschiedenen Ständen konnte das vielfältige Aus- und Weiterbildungsangebot der Branche ent-deckt werden. Beim Staplerfahren, hinter dem Lkw-Steuer, beim Pneuwechseln auf Zeit und vielen weiteren Geschicklichkeitsspielen wurde dann auch schnell klar, ob ein Beruf passen könnte oder nicht. Ein besonderes Interesse lag dieses Jahr gemäss Besucherumfrage auf den Gesundheits- und Sozialberufen, den technischen Berufen sowie auf Handwerks- und Bauberufen. Ein weiteres klares Umfrageergebnis freut insbesondere die Messeleiterin Andrea Betschart: «Rund 89% der Teilnehmenden empfinden das Angebot als gut bis sehr gut». Während den vier Messetage herrschte eine aufgeweckte Stimmung in den Hallen. Diese wurde dann in der Umfrage mit 90% «gut»- bis «sehr gut»-Stimmen bestätigt. «Es war beeindruckend, mit wie viel Intensivität und Interesse sich die Jugendlichen mit der Berufswahl befassen», so Betschart. Aber auch die Aussteller aus der Erwachsenenbildung blicken auf eine erfolgreiche Messe mit vielen Gesprächen und individuellen Beratungen zurück. Erfolgreiche Durchführung des 1. Ostschweizer Lehrabgängertags STARTFORUM Zum ersten Mal fand am Messesamstag der Ostschweizer Lehrabgängertag «STARTFORUM» statt. Der Event richtete sich an junge Erwachsene, die kurz vor oder nach dem Abschluss der Erstausbildung stehen. Gülsha Adilji führte durch die Programmpunkte und brachte so einiges in Erfahrung: Über den digitalen Fussabdruck, finanzielle Eigenständigkeit, wie man sich heute bewirbt, ob sich eine Weiterbildung lohnt oder wie es sich als Bloggerin lebt. Die besten Voraussetzungen für einen Karrierestart nach der Lehre hat wohl die Gewinnerin/der Gewinner des grossen Wettbewerbs, die/der sich über eine Weiterbildung nach Wahl im Wert von max. Fr. 10'000 freuen darf.

Die Ostschweiz fährt an die Schweizermeisterschaften FaGe

Marcel Tomic und Chiara Zeller werden den heutigen Tag wohl nicht mehr so schnell vergessen. Glücklich und erschöpft durften sie heute Nachmittag die Glückwünsche und Auszeichnungen zur Teilnahme an den Schweizermeisterschaften Fachfrauen/-männer Gesundheit entgegennehmen, die nächstes Jahr in Bern stattfinden. «Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben eine Liste an Tätigkeiten erhalten, die sie in der vorgegebenen Zeit und in sinnvoller Reihenfolge absolvieren müssen », erklärt Marlis Hörler Böhi, Geschäftsführerin Oda Berufe Gesundheit & Soziales. «Die Schwierigkeit ist es, sich trotz Rummel zu konzentrieren und sein fachliches Know-how abrufen zu können», so Hörler Böhi.

druckenzum Seitenanfangzurück