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Die Klinik Stephanshorn geniesst dank ihrem umfassenden Leistungsangebot als Belegarztspital
mit freier Arztwahl in der Region St.Gallen hohe Akzeptanz. Um diese erfolgreiche
Stellung langfristig erhalten und weiter ausbauen zu können, verkauft die
bisherige Mehrheitsaktionärin, die Blumenau-Léonie Hartmann-Stiftung, ihre Aktienmehrheit
an die Privatklinikgruppe Hirslanden. Dr. Adrian Rüesch, Präsident des Verwaltungsrates
der Klinik Stephanshorn AG, ist überzeugt, dass die Klinik innerhalb
der Hirslanden-Gruppe die bestmögliche Zukunftsperspektive hat. Seitens der neuen
Mehrheitsaktionärin kann mit dem Kauf der Klinik Stephanshorn die bereits starke
Stellung im Schweizer Gesundheitsmarkt weiter ausgebaut und in der Ostschweiz ein
neuer Schwerpunkt gebildet werden.
Die Blumenau-Léonie Hartmann-Stiftung mit Sitz in St.Gallen unterstützt gemäss ihrem Stiftungszweck
gemeinnützige, privatrechtlich organisierte Spitäler, vorzugsweise im Kanton
St.Gallen, an welchen der Grundsatz der freien Arztwahl gilt. Als bisherige Mehrheitsaktionärin
der Klinik Stephanshorn AG will sie die Klinik Stephanshorn als privates Spital mit freier
Arztwahl langfristig und vor allem wettbewerbsfähig erhalten. Für den Stiftungsrat liegt der
Schlüssel für eine solche Zukunftsstrategie in der Einbindung in eine starke und erfolgreiche
Privatklinikgruppe. Mit dem Verkauf der Klinik an die Hirslanden-Gruppe kann nach Ansicht
des Stiftungsratspräsidenten Stephan Weigelt diese Zielsetzung optimal erfüllt werden. Hirslanden
steht für eine hochwertige, patientenorientierte Medizin und bietet mit einem Verbund
von neu 14 Privatkliniken und gegen 1'500 Ärztinnen und Ärzten ein stabiles fachliches und
wirtschaftliches Fundament.
Intensive Verkaufsverhandlungen erfolgreich abgeschlossen
Die Verkaufsverhandlungen, die parallel mit mehreren Kaufinteressenten geführt wurden,
fokussierten nebst dem Kaufpreis gezielt auf Fragen der künftigen Strategie, die von der
neuen Eigentümerin für die Klinik Stephanshorn angedacht ist. Dabei stand der Erhalt der
Klinik als Belegspital mit freier Arztwahl im Zentrum, thematisiert wurden aber auch der künftige
Ausbau der Klinik und das entsprechende Investitionsvolumen. Die Privatklinikgruppe
Hirslanden plant in den kommenden Jahren substantielle Investitionen und stärkt damit die
Wettbewerbsfähigkeit der Klinik Stephanshorn langfristig. Aktuell werden im Stephanshorn
jährlich über 4‘500 stationäre Patienten an insgesamt rund 27‘000 Pflegetagen betreut. Vollständige Übernahme geplant
Die Privatklinikgruppe Hirslanden strebt mittelfristig eine vollständige Übernahme der Klinik
Stephanshorn AG an. Zu diesem Zweck wird den übrigen Aktionären ein Übernahmeangebot
unterbreitet werden. Mit dem Kauf der Anteile der Blumenau-Léonie Hartmann-Stiftung wird
Hirslanden Mehrheitsaktionärin. Die Parteien haben über den Kaufpreis Stillschweigen vereinbart.
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