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Klinik Stephanshorn wird Teil der Privatklinikgruppe Hirslanden 

30.07.2010 

Die Klinik Stephanshorn geniesst dank ihrem umfassenden Leistungsangebot als Belegarztspital mit freier Arztwahl in der Region St.Gallen hohe Akzeptanz. Um diese erfolgreiche Stellung langfristig erhalten und weiter ausbauen zu können, verkauft die bisherige Mehrheitsaktionärin, die Blumenau-Léonie Hartmann-Stiftung, ihre Aktienmehrheit an die Privatklinikgruppe Hirslanden. Dr. Adrian Rüesch, Präsident des Verwaltungsrates der Klinik Stephanshorn AG, ist überzeugt, dass die Klinik innerhalb der Hirslanden-Gruppe die bestmögliche Zukunftsperspektive hat. Seitens der neuen Mehrheitsaktionärin kann mit dem Kauf der Klinik Stephanshorn die bereits starke Stellung im Schweizer Gesundheitsmarkt weiter ausgebaut und in der Ostschweiz ein neuer Schwerpunkt gebildet werden.

Die Blumenau-Léonie Hartmann-Stiftung mit Sitz in St.Gallen unterstützt gemäss ihrem Stiftungszweck gemeinnützige, privatrechtlich organisierte Spitäler, vorzugsweise im Kanton St.Gallen, an welchen der Grundsatz der freien Arztwahl gilt. Als bisherige Mehrheitsaktionärin der Klinik Stephanshorn AG will sie die Klinik Stephanshorn als privates Spital mit freier Arztwahl langfristig und vor allem wettbewerbsfähig erhalten. Für den Stiftungsrat liegt der Schlüssel für eine solche Zukunftsstrategie in der Einbindung in eine starke und erfolgreiche Privatklinikgruppe. Mit dem Verkauf der Klinik an die Hirslanden-Gruppe kann nach Ansicht des Stiftungsratspräsidenten Stephan Weigelt diese Zielsetzung optimal erfüllt werden. Hirslanden steht für eine hochwertige, patientenorientierte Medizin und bietet mit einem Verbund von neu 14 Privatkliniken und gegen 1'500 Ärztinnen und Ärzten ein stabiles fachliches und wirtschaftliches Fundament.

Intensive Verkaufsverhandlungen erfolgreich abgeschlossen
Die Verkaufsverhandlungen, die parallel mit mehreren Kaufinteressenten geführt wurden, fokussierten nebst dem Kaufpreis gezielt auf Fragen der künftigen Strategie, die von der neuen Eigentümerin für die Klinik Stephanshorn angedacht ist. Dabei stand der Erhalt der Klinik als Belegspital mit freier Arztwahl im Zentrum, thematisiert wurden aber auch der künftige Ausbau der Klinik und das entsprechende Investitionsvolumen. Die Privatklinikgruppe Hirslanden plant in den kommenden Jahren substantielle Investitionen und stärkt damit die Wettbewerbsfähigkeit der Klinik Stephanshorn langfristig. Aktuell werden im Stephanshorn jährlich über 4‘500 stationäre Patienten an insgesamt rund 27‘000 Pflegetagen betreut.

Vollständige Übernahme geplant
Die Privatklinikgruppe Hirslanden strebt mittelfristig eine vollständige Übernahme der Klinik Stephanshorn AG an. Zu diesem Zweck wird den übrigen Aktionären ein Übernahmeangebot unterbreitet werden. Mit dem Kauf der Anteile der Blumenau-Léonie Hartmann-Stiftung wird Hirslanden Mehrheitsaktionärin. Die Parteien haben über den Kaufpreis Stillschweigen vereinbart.